Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene

Wartung und Inbetriebnahme

Es sollte derjenige, der die Unterweisung der Bogenschützen leitet, auch die Fähigkeiten mitbringen, Wartung, Reparaturen oder die Anfangseinstellungen der Geräte vornehmen zu können. Dazu ist Fachwissen über Bogentuning notwendig, das aber jeder erfahrene Bogenschütze der schon einige Jahre Bogen schießt mitbringt. Weiters ist eine zusätzliche Gerätschaft nötig, die zur Einstellung und Wartung der Bögen und Pfeile benötigt wird. Dies sind z.B. Sehnenchecker, Papierdurchschussrahmen, Bogenwaage, Nockzange, Fletcher, usw., aber dazu etwas später.

Um einen Schießplatz betriebsbereit zu machen und zu erhalten bedarf es an einiger Vor- und Nachbereitung:

Aussuchen eines geeigneten Geländes.

Aufstellen von Scheiben und Sicherheitseinrichtungen.

Bogentuning um einen neuen Bogen schussbereit zu machen (vom erstmaligen Zusammenbau bis hin zum Einschießen der Entfernungen (doch nicht bei Recurvebögen!) kann es einige Stunden in Anspruch nehmen bis ein Bogen freigegeben werden kann).

Regelmäßige Kontrollen vor und nach einer Einheit auf Schäden (z.B. Verbogene Pfeile, verlorene Federn oder Schäden von Sehnen, Pfeilauflagen oder Visieren) bzw. Auf- und Abspannen der Bögen. Wetterfestmachen der Zielscheiben.

Lagerung der Ausrüstung

An einem gut strukturierbaren (Kästen mit Aufhängevorrichtungen und Fächern) trockenen Ort.

Maßeinheiten

Grundsätzlich ist der Bogensport vorwiegend durch das amerikanische (englische) Maßsystem geprägt:

  • Die Bogenzugkraft wird in Pfund angegeben und entspricht etwa der Hälfte der Kraft in kg. (1Pfund = 0.454kg)
    Faustregel: Hälfte minus 10 Prozent
  • Die Auszugslänge wird in Zoll angegeben. (1 englisches Zoll = 25,4mm)
  • Die Gewichtsangaben erfolgen in Grain (1 Gramm = 15,4 Grains) Siehe dazu die Umrechnungstabelle