Themenseminare

Spezielle Aspekte der Themen-Seminare

Wichtige Aspekte für den Erfolg sind Grundsätze des Kursleiters wie die folgenden:

  • Es wird während eines Ablaufs nicht korrigiert.
  • Es wird meist entwickelt und nicht vorgegeben.
  • Die Person steht im Vordergrund und nicht die Zielscheibe.
  • Vor der Durchführung einiger Übungen wird die mögliche Bedeutung gegebenen falls nicht angekündigt, damit sollen die Teilnehmer ihre ersten spontanen Eindrücke selbst reflektieren lernen.
  • Wenn dem Kursleiter etwas Besonderes auffällt, wird er mit dem Teilnehmer diesen Aspekten nachgehen (Wie kommt es, dass…?).
  • Durch das Bogenschießen das Kind in uns selbst wiederfinden, dadurch pure Freude erleben und im Hier und Jetzt spezielle Themenbereiche erarbeiten.

Die Selbsterfahrungsorientiertheit der Aufgabenstellungen sollen die Teilnehmer dazu anleiten, Parallelen auf das eigene Leben zu erspüren, zu erkennen und zu übertragen.
Es herrscht ein Schwerpunkt auf nonverbale Kommunikation, Gesprächsführung und die Arbeit mit Metaphern.
Wenn die Einbeziehung eines 3D-Parcours möglich ist, soll ein Durchlaufen dieses einen Gang durchs eigene Leben symbolisieren, welcher mit exemplarischen Themen konzipiert ist. Durch die Art der Ziele werden besondere Herausforderungen, Situationen oder Lebensthemen der Teilnehmer angesprochen und im Anschluss wird der Umgang damit gemeinsam reflektiert.

Seminarablauf

Es können einerseits Themen-Seminare mit einem speziellen, ergänzenden Themenbereich abgehalten werden oder andererseits Themen-Kurse, in welchen die Teilnehmer ihr Arbeitsthema selbst finden, stattfinden. Seminare beschränken sich meist auf einen Zeitraum von einem halben Tag bis hin zu zwei vollen Tagen. Kurse werden in Kurseinheiten abgehalten, die regelmäßig und individueller stattfinden als Seminare. Dies ist nach den Bedürfnissen der Teilnehmer abzuwägen. Alle Themen-Kurse werden mit bis maximal zehn Teilnehmern in einer Einführungseinheit begonnen und bei positivem Fortsetzungswunsch meist in Einzel- oder Partnereinheiten, unter Einbezug der Thematik der Teilnehmer, fortgesetzt und vertieft. Anfangs werden die wichtigsten Fertigkeiten des Bogenschießens in einer Einführungseinheit erlernt und danach werden die Teilnehmer für ein bestimmtes Thema sensibilisiert. Diese Themen müssen für die Kurse aber immer von den Teilnehmern selbst eingebracht oder aufgeworfen werden und müssen spätestens in der darauffolgenden Vertiefungseinheit erarbeitet sein. Ein Themenbeispiel wäre es, wenn jemand anfangs Schwierigkeiten zeigt, einen stabilen Stand einzunehmen. Dies könnte auf Parallelen im Alltagsleben des jeweiligen Teilnehmers hinweisen. Im Kurskonzept nimmt der Kursleiter vorwiegend eine fragende Position ein, welche ergründen soll, wo z.B. Hindernisse, Blockaden oder Defizite liegen. Beispielsweise könnten im zuvor genannten Fall Fragen erarbeitet werden wie: “Kann ein eigener Standpunkt sicher vertreten werden oder wird für dessen Erlangung ausreichend Zeit verwendet? Oder: In welchen Bereichen hakt es, einen harmonischen Bewegungsablauf zu erreichen und welche Querverbindungen könnten dafür verantwortlich sein?“ Hat ein Teilnehmer ein für sich relevantes Thema gefunden, wird gemeinsam mit dem Kursleiter ein Übungsplan entwickelt. Bezogen auf das angeführte Beispiel können verschiedene Stehpositionen ausprobiert werden. Diese sollen dem Teilnehmer zeigen, dass es auch möglich ist, aus verschiedenen und vor allem auch aus ungünstigen Positionen heraus sein Ziel zu erreichen. Eine darauffolgende themenspezifische Vertiefung des Übungsprogramms soll bezwecken, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auf das teilnehmerspezifische Leben übertragen werden können. Entscheidend dabei ist es, dem Kursteilnehmer vorwiegend positive (Erfolgs-) Erlebnisse zu verschaffen, damit angstbehafteten oder Problem- Themen mit neuem Selbstbewusstsein begegnet werden können. Zusammengefasst geht es darum, das Wesentliche in sich selbst zu erkennen und sich zu fragen, ob man genau mit diesen Schwierigkeiten auch im Beruf oder Alltag konfrontiert ist, um daraus Abhilfestrategien gegen den gegebenen Fall entwickeln zu können.